Wir wollen sowas nicht ( Animation am Strand )

#1 von Mister T , 24.07.2013 11:36

zerpflücken wir mal diese Aussage:
Wir wollen....wer ist wir? Das hat doch der Gemeinderat im Namen der Bürger zu entscheiden, ob und was am Strand geboten wird und nicht der schwarze Dirk. Er ist nur Sprachrohr der Räte. Interessant wäre, wie die Bürger von Trassenheide darüber denken, oder entscheiden würden, was am Strand passiert.
sowas nicht....dieses Sowas, wie er es nennt gehört an jeden Strand, wenn man junge Urlauber halten will. Wenn ein 72-jähriger Bürgermeister dafür kein Verständnis mehr hat, ist er fehl am Platz. Der Gemeinderat muss dafür sorgen, dass Trassenheide atraktiv bleibt. Es ist mehr als unverständlich, da auch einige junge Räte im Gremium sitzen, dass am Strand nix passiert ( Kino inklusive ). Wen wollen die denn mit ihrem langweiligen und ewig sich widerholenden Kurmuschelmüll hinterm Ofen vor locken? Man könnte meinen, es befinden sich in Trassenheide nur Rentner, die sich im Urlaub berieseln lassen wollen. Wenn die so weiter machen, kommt keiner mehr nach Trassenheide. Der Kurdirektor, der die Events organisiert, ist die gleiche Pfeife wie der schwarze Dirk. Da gehört unbedingt junges Blut rein, bevor es zu spät ist. Alle umliegenden Seebäder haben sich diese abwechslungsreichen Attraktionen schon zu nutze gemacht. Nur Trassenheide hält es nicht für nötig, am Strand etwas zu bieten. Hat es vielleicht etwas damit zu tun, dass sie verhindern wollen, dass ein Animateur wie Herr Wagenbreth am Strand sein Trampolin aufstellt, oder haben sie Angst, ein Animateur könnte am Strand mehr Geschäft machen als diejenigen, die schon am Strand sind, oder geht es wieder darum, einem nix zu gönnen? Wie auch immer....diese Pfeifen müssen so schnell wie möglich ausgewechselt werden.
Da schwillt einem echt der Kamm.


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RE: Wir wollen sowas nicht ( Animation am Strand )

#2 von Mister T , 24.07.2013 16:18

und wenn man darüber richtig nachdenkt, würden hier jede Menge Arbeitsplätze entstehen. Das sieht Keiner. Man könnte z.B. einige Animationen mit in den Eigenbetrieb einbauen...Schichtbetrieb....der Rubel würde rollen. Kino.....Eigenbetrieb....2 - 4 Arbeitsplätze....der Rubel würde rollen. Spaßangebote, Tauch- und Surfkurse, anständige Bands, bessere und vielfältigere Unterhaltung an der Kurmuschel und am Strand....der Rubel würde rollen, die jungen Urlauber würden gerne nach Trassenheide kommen....auch dann, wenn die Alten schon längst nicht mehr da sind. Schaut euch doch mal den langweiligen "Abenteuerspielplatz" an. Was soll daran Abenteuer sein? Wie wärs mit Minigolf und/oder Pit Pat in Strandnähe oder sonstige Spaßangebote z.B. eine Bahn mit Elektroautos wie in Zinnowitz? Auch im Eigenbetrieb machbar....Arbeitsplätze. Man muss einfach schauen, dass die Urlauber gerne und lange am Strand bleiben. Dann hat jeder was davon. Ein völlig neues Konzept muss her. Nur....um dieses Konzept zu erarbeiten braucht man fähige Leute. Die sind im Rat der Gemeinde leider etwas dünn besiedelt.
Wie kann man nur so blind sein


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RE: Wir wollen sowas nicht ( Animation am Strand )

#3 von T4[666] , 25.07.2013 08:42

§ 2
Gegenstand des Eigenbetriebes
(1) Gegenstand des Betriebes ist die Betreibung und Verwaltung der kommunalen Einrichtungen des Kur und
Tourismusbetriebes der Gemeinde Ostseebad Trassenheide.
Dazu gehören alle als Sondervermögen dem Eigenbetrieb „Kurverwaltung Ostseebad Trassenheide“ zugeordneten Grundstücke und Gebäude, die in der
Bilanz des Eigenbetriebes aufgeführt sind.


Aus der Eigenbetriebssatzung der Gemeinde Trassenheide.

(3)Der Eigenbetrieb ist nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten unter Beachtung
der kaufmännischen Grundsätze zu führen. Die Buchführung ist so zu gestalten, dass der Erfolg der einzelnen
Teilaufgaben nachgewiesen werden kan.


Ich denke das sagt eigendlich alles.
Unser Strand ist unser Zugpferd. Deswegen kommen die Urlauber. Diesen soll der Eigenbetrieb vermarkten.

§ 4 Hauptsatzung
Aufgabenverteilung/Hauptausschuss
(1)
Die Gemeindevertretung bildet einen Hauptausschuss, welcher gleichzeitig die
Aufgaben des Finanzausschusses sowie des Betriebsausschusses für den
Eigenbetrieb “Kurverwaltung Ostseebad Trassenheide” wahrnimmt.


Hier sitzen nun die Übeltäter. Eingelullt vom Gefasell eines Kurdirektoren und den weisen Sprüchen des Bürgermeisters, kommen sie ihrer Bestimmung nicht nach.


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RE: Wir wollen sowas nicht ( Animation am Strand )

#4 von Mister T , 25.07.2013 09:23

ÄÄÄÄhhhh.....was für ein Zugpferd? Das scheint mir doch eher ein Esel zu sein


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RE: Wir wollen sowas nicht ( Animation am Strand )

#5 von T4[666] , 30.07.2013 14:36

Du meiste wohl eher einen Goldesel?



Strand, Sonne, Baden gehen, Spass haben, das verbinden die Urlauber mit Trassenheide (sollten sie eigentlich). Doch was finden sie hier vor? Baustellen, Staus, Null Animation, Null Kino, tote Hose Abends am Strand, keine Bar am Wasser, Null Liegen, Null Sonnenschirme, keine Grillpartys, kein Tanz im Sand, kein organisiertes Lagerfeuer.
Geschuldet einem starren und auf althergelangweilten Programmen beharrenden Kurdierektor so wie einer Gemeindevertretung die jegliche Neuerung am Strand mit sofortiger Wirkung unterbinden.
Seit nun mehr drei Jahren wird die Gemeinde Trassenheide von Straßenbaustellen während der Hauptsaison belastet und ein Ende ist noch immer nicht in Sicht. Die Akzeptanz der Urlauber wird hier auf eine sehr harte Probe gestellt. Viele wollen sich diesen Stress nicht mehr antun und weichen auf andere Orte aus. Die Vermietung der Ferienwohnungen wird hierdurch immer schwieriger und die Ausgaben für Werbung belasten die Einahmen enorm.
Den finanziellen Schaden den die einzelnen Vermieter tragen müssen kann keiner kompensieren.
Dies ist allen Anschein nach den Gemeindevertretern völlig egal.


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RE: Wir wollen sowas nicht ( Animation am Strand )

#6 von Mister T , 31.07.2013 08:33

Da hast du vollkommen recht. Was man hier Geld machen könnte....da bekomm ich schon wieder Dollarzeichen in die Augen. Ich wiederhole mich immer wieder....wie kann man nur so blöd und blind sein. Aber ist ja irgendwie auch legitim...."wir wollen so etwas ja nicht"....stimmts Herr Schwarze??? Wenn ich nicht so gut erzogen wäre, stünde hier jetzt alles, was ich an schlechten Ausdrücken kenne.


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RE: Wir wollen sowas nicht ( Animation am Strand )

#7 von Mister T , 01.08.2013 13:21

wenn man sich die Trassenheider Homepage anschaut und dann das Ganze dann in Original sieht, muss man sich leicht verscheißert vorkommen. Hier ein paar Auszüge aus der Startseite: " unterschiedlichste Erlebnisbereiche".....wo denn? " Die Strandpromenade bietet für jeden etwas"....was denn? " Abenteuerspielplatz".....immer leer, wenn man auf die Webcam schaut...total langweilig. " Lauben- und Themenpark"....wo soll denn der in Strandnähe sein? Ich kenne da nur den Baustellenerlebnispark in der Strandstraße "Sonnenliegen".....Sitzbänke ist wohl der bessere Ausdruck. Und das Allerbeste kommt jetzt: Der Slogan " Meer geht nicht".....ich lach mich tot....natürlich geht mehr...viel mehr sogar. Es müsste heißen: weniger geht nicht.
Ich hoffe, die übernommene junge Mitarbeiterin bringt ein bischen frischen Wind in den eingeschlafenen und vergreisten Laden. Sie hat das wenigstens gelernt ( Kauffrau fürTourismus und Freizeit ).


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RE: Wir wollen sowas nicht ( Animation am Strand )

#8 von Kurdirektor , 01.08.2013 21:17

T, Deine Hoffnungen in allen Ehren. Aber das neue Mädel wird nichts ändern - können. Nicht unter diesem Kurdirektor, nicht unter diesem Bürgermeister und seiner Vasallen.
Hier muss ausgemistet werden und zwar gründlich. Alte Leute handeln wie alte Leute...Unsere Verantwortlichen sind sehr alt! In jeder Hinsicht.


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RE: Wir wollen sowas nicht ( Animation am Strand )

#9 von Mister T , 02.08.2013 13:34

ja genau......vergreiste Vasallen und Hasardeure sind das.


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RE: Wir wollen sowas nicht ( Animation am Strand )

#10 von T4[666] , 08.08.2013 22:59

Mister T
In so weit muss ich dir Recht in deinen Ausführungen geben.
Meer geht nicht".....ich lach mich tot....natürlich geht mehr...viel mehr sogar. Es müsste heißen: weniger geht nicht.
Doch irrst du gewaltig. Der Slogan sollte eigentlich heißen
"Hier geht nichts Meer"
Leider hatte sich die jenige die diesen Slogan ins Netz stellen sollte, ein wenig verschrieben.
Irren ist menschlich und wenn,s keiner merkt, macht,s auch nichts.


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RE: Wir wollen sowas nicht ( Animation am Strand )

#11 von Mister T , 27.08.2013 15:29

Neulich war ich an der neuen Promenade in Swinemünde. Wer da schon mal war, wird mir jetzt recht geben. Wo man hinschaut sind Essbuden, kleine schnugglige Cafè's, Stände mit leckeren Snacks, tollen Souveniers und sonstigen Mitbringseln oder Basteleien, sowie Kinderschminken- oder Airbrushtatoos, schöne kleine Restaurants, Eisstände, supernette, stresslose Bedienungen, überall wird Brunch angeboten....alles in Allem ein geniales Ambiente mit Niveau. Am Strand alle 50 Meter eine Strandbar, in der man mal schnell in der Badehose sitzen, gemütlich ein Bier trinken, oder eine Kleinigkeit essen kann. Animationen ohne Ende. Da verdient Jeder daran und keiner beklagt sich. So....und nun sag mir mal Einer, warum so etwas, oder so ähnlich in Trassenheide nicht möglich ist. Warum? Weil es schon viele hinter vorgehaltener Hand sagen: Keiner gönnt dem Anderen was....Jeder ist sich selbst der nächste.....man könnte ja weniger verdienen als der Andere....usw. Ich finde, diese Einstellung ist der falsche Ansatz für allgemeines Wachstum und Marktwirtschaft innerhalb des Ortes. Schade eigentlich für diesen schönen Ort. Hier sind die Falschen am Werk....definitiv. Es sitzen ja auch genug Leute im Gemeinderat, die davon betroffen wären, weil sie ihr Geld in Strandnähe verdienen und Angst bekommen würden, wenn man ihnen Konkurrenz vor die Nase setzt. Dann fühlen sie sich genötigt, mit ihrem eingefahrenen Trott und müssten sich ja dann mehr anstrengen. Stimmts?


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RE: Wir wollen sowas nicht ( Animation am Strand )

#12 von Kurdirektor , 28.08.2013 07:26

13.03.2012 - Der Bürgermeister hatte mich zu einer Aussprache ins Caffee geladen. Im Gespräch berichtet er von einem Polenbesuch und zählt genau Das auf, was Du geschreiben hast. Er schwärmt regelrecht. Als ich ihm sage, dann machen wir das auch antwortet er, na rate mal was: Wir wollen sowas nicht...
Muss man das noch kommentieren?
Schaun wir uns doch die Nasen an. Wer hat am Strand und unmittelbarer Nähe ein Geschäft und sitzt im Gemeinderat?
Meyer, Fisch, Splieht, Kaliebe. Die haben logischer Weise ihre Kumples mit am Tisch zur Sektorensicherung. Und schon ist die Sache gelaufen.
Arbeitsplätze, Investitionen oder Angebote die Urlaubern das Leben versüßen interessieren null. Hier geht es knallhart um die Sicherung der Eigeninteressen unter dem Deckmantel des Wählermandates.


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RE: Wir wollen sowas nicht ( Animation am Strand )

#13 von T4[666] , 28.08.2013 10:00

Swinemünde ist das beste Beispiel wie man es machen sollte.
Leider ist dies in Deutschland nicht möglich, da die gesetzlichen Vorgaben es nicht erlauben.
In Polen hat jeder das Recht zum Amt zu gehen, dort sein Projekt vorzustellen und nach Zahlung eines Obolus seinem Gewerbe nachzugehen. Natürlich sind dort etliche Vorgaben zu beachten. So sind zum Beispiel Projekte die weitestgehend in die Öffentlichkeit eingreifen nur von der dortigen Gemeindevertretung zu entscheiden. Aber alles was Kleingewerbe betrifft, wird vom Amt entschieden.
Hierdurch entsteht die Möglichkeit zur schnellen Reaktion auf Wetterverhältnisse, Events und dergleichen. Ist ein Gewerbetreibender der Meinung, dass er am Strand etwas verdienen kann, wird ihm somit die Möglichkeit völlig unbürokratisch gegeben.

In Deutschland muss jeder Furz erst von der Gemeindevertretung abgesegnet werden. Dies bedeutet, dass ein sehr langer Weg beschritten werden muss.
Antrag an die Gemeinde.
Stellungnahme des Amtes.
Beratung der Ausschüsse.
Stellungnahmen des TöB (Träger öffentlicher Belange)
Beratung des Hauptausschusses.
Stellungnahme der unteren Bauaufsicht.
Beratungsbeschluss der Gemeindevertretung.
Information an den Antragsteller durch das Amt.

Sollte Frau Fisch, die ein Kleingewerbe in der Nähe des Strandes ausübt, der Meinung sein, dass sie abends am Strand Bratwurst verkaufen könnte, würde ihr dies Möglichkeit nicht gegeben sein.
Nicht aus rein technischer Hinsicht, denn ein Grill ist schnell auf und abgebaut. Nein, es liegt an der Genehmigung. Es sei denn, sie kann mit „Ich bin die Gemeinde Dirk“ gut umgehen. Der könnte ihr diese Genehmigung erteilen, denn er ist die Gemeinde.
So geschehen mit der Genehmigung der Aufstellung der Strandkörbe von Firma Meyer im Jahre 2009 im Eingangsbereich des Strandes.
Völlig unbürokratisch.
Ja, machen sie mal und gut ist es.


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