Grundhochwasser, woher kommt es, warum ist es da. Teil 2

#1 von T4[666] , 20.05.2013 18:00

Grundhochwasser? Woher kommt es? Warum ist es da?

Was bisher geschah!
2011 Januar und Juni, die Keller aller Häuser in der Gemeinde Trassenheide liefen voll. Feuerwehr im Dauereinsatz. Gemeindevertretung kaum Reaktion.
Auftrag an die Firma „Umweltplan“ zur Ursachenfindung.
Mehrere Versammlungen wurden durchgeführt. Stufenplan entwickelt und vorgestellt.
Die Ursachen, warum es zu dieser Katastrophe kommen konnte, ist gefunden und von der Firma „Umweltplan“ dokumentiert worden.
Ursachen sind:
- Verbauung der einst vorhandenen Gräben.
- Versiegelung vieler Flächen.
- Schlechte Wartung der Gräben und der Durchlässe.
Ein Plan wurde erstellt, was zu machen ist um solche Katastrophen vorzubeugen und zu vermeiden. Fördergelder beantragt. Noch mehr Versammlungen.
Dann, Fördergelder wurden genehmigt, nur leider nicht für die Gräben die so wichtig für diesen Ort sind.
Wie hieß es!
Förderfähig sind nur die Maßnahmen die der Allgemeinheit dienen.
Somit nur Gräben, die als Hauptgräben gelten und in die mehrere andere Gräben münden.
Alle anderen muss die Gemeinde nun selbst stemmen.
Dies betrifft:
- Bereich Bahnhofstrasse Tischlerei – ehemalige Schule (Dränageleitung)
- Bereich Bahnhofstrasse Seeklause – Einmündung Kampstrasse
- Bereich Bahnhofstrasse Ehemalige Post – Haus der Familie Kurz
- Bereich Einfahrt Kampstrasse Bahnhofskurve
- Bereich Am Walde Dränageleitung bis Haus der Familie Bleyl
- Bereich Birkenhain Dränageringleitung
- Bereich Mühle
- Bereich Mühlenstrasse – Ortsausgang

Wie ihr nun unschwer erkennen könnt, betrifft es den gesamten Ortsinnenbereich.
Hier einmal der Plan:



Theoretiker freuen sich. Praktiker schauen in den Mond.
Bis auf den Birkenhain, also genau die Leute die diese Gemeindevertretung nicht duldet, die versuchten mit den ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln etwas zu Unternehmen, ist im gesamten Ort nichts geschehen.

So nun der Stand der Dinge.
2 Jahre Arbeit und ein eher dürftiges Ergebnis.

Jetzt stellen sich 2 Fragen.

1. Ist die Gemeinde in der Lage diese Maßnahmen durchzuführen?

Angesichts der Rücklagen die dieser Gemeinde zur Verfügung stehen, könnte man mit einer abgespeckten Version den größten Teil der Maßnahmen umsetzen.

2. Ist diese Gemeindevertretung willens diese Maßnahmen durch zu führen?

Nach der Reaktion des Bauausschusses, denke ich, eher nicht.

Auf meine Präsentation während der Bauausschusssitzung vom 21.03.2013 möchte ich nicht weiter eingehen. Nur die Reaktion kurz anführen.

Herr Freudenberg:
- Abstimmungsgespräch dass Ideen besprochen werden können
- Aussagen von Herrn Brandenburg auf Brauchbarkeit prüfen

Herr Freese:
- erste Schritte sind richtig
- Förderung abwarten
- Maßnahmen dann nacheinander, nicht parallel

Frau Teske:
- Windkraft ist auf der Insel nicht zulässig


Herr Freudenberg von der Firma „Umweltplan“, sah wohl eher seine Felle davon schwimmen. Denn ich hatte vorgeschlagen diese Firma bei der weiteren Umsetzung des Planes der Firma „Umweltplan“ für den nicht förderfähigen Teil, aus Kostengründen, auszuschließen.

Herr Freese hat nicht begriffen, das Fördermittel nicht für die Maßnahmen bereitgestellt werden, die ich während meiner Präsentation vorgestellt habe.

Frau Teske weiß nicht das auf Usedom in der Nähe von Dargen bereits eine Windkraftanlage steht die zu Förderung von Wasser genutzt wird.

Um überhaupt einen Anfang zu machen, reichte ich auf Anraten des Bürgermeisters, einen Antrag zur Verlängerung eines Grabens im Bereich der Mühle ein.



Die Reaktion des Bauausschusses war wie folgt:

Versicherung zur Versicherung

Versicherungen gibt es viele.
Ob es schon eine gibt, die dich versichert, damit deine Versicherung dich versichert?
Also eine Versicherung die dir versichert, dass du versichert bist.
Oder eine Versicherung die versichert, dass eine Versicherung dir versichert, dass eine Versicherung dich versichert.

So, oder so ähnlich muss man die Bearbeitung meines Antrages zur Verlängerung eines Grabens im Bereich der Mühle durch den Bauausschuss dieser Gemeinde, betrachten.
Jedem sollten noch die katastrophalen Verhältnisse aus dem Januar und dem Juni 2011, als die Keller voller Wasser standen, im Gedächtnis sein.
Geschehen ist bisher, WAS?
Bis auf Spesen, nichts gewesen.
Na gut, ein Plan wurde angefertigt, aber sonst? NIX!
Kein Graben wurde gebuddelt. Kein verstopfter Durchlass freigespühlt oder erneuert.
Theoretiker freuen sich. Praktiker schauen in den Mond.
Man kann nicht oft genug davor Warnen. Jederzeit kann es wieder zu solch katastrophalen Zuständen kommen und ein Plan schützt nicht vor Kellerflutungen.
Aus diesem Grund, beantragte ich die Verlängerung eines Grabens im Bereich der Mühle.
Der Bauausschuss war nun der Meinung, das mein Antrag, der auf der Grundlage des Planes der Firma „Umweltplan“ entstanden ist und somit 1 : 1 von diesem Plan von mir übernommen wurde, von der Firma „Umweltplan“ geprüft werden sollte.
Also, man möchte sich Versichern ob der Plan der Firma „Umweltplan“ auch der Plan der Firma „Umweltplan“ ist.
Oder einfacher gesagt:
Die Zeichnung der Firma „Umweltplan“ soll von der Firma „Umweltplan“ geprüft werden.

Nun bildet euch selbst eine Meinung.


Holzauge sei wachsam

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