Ein Amt und was dann?

#1 von T4[666] , 07.03.2012 17:41

Zum Beitrag vom 22.01.2011 OZ – Endlich Schluss mit Klein-Klein

Ein Amt, eine Insel. Gott sei Dank ist das vom Tisch.
Ein Amt, eine Mauschelei. Siehe KTS.
Ein neuer Verein, der die gesamte Insel im touristischem Sinne vermarkten soll. TVIU. Der Gedanke, dass irgendein Verein für mich Werbung macht, die ich dann bezahlen muss und der ich nicht nachweisen kann, wie viel Werbung gemacht wurde, lässt mich regelrecht erschaudern. Nach den jüngsten Vorfällen bei der KTS, mit einem gezahlten Stundenlohn, der jenseits von Gut und Böse ist und wovon ein Harz 4 Mensch einen halben Monat leben muss, bin ich der Meinung, das es solche Vereine nicht geben sollte. Wer? Wenn nicht ich, kann mehr Werbung für mich machen? Jeder weis, dass die Zahl derer, die sich über eine Kurverwaltung vermitteln lassen, rückläufig ist. Keiner der Vermieter kann nachvollziehen, ob es Benachteiligungen einzelner Vermieter innerhalb der Kurverwaltungen gibt. Aber jeder ahnt es. Leider habe ich die Erfahrung machen müssen, dass, wenn ich mich auf die Vermittlung anderer verlasse, ich dann auch verlassen bin. Man mag mir jetzt Kleinstaaterei vorwerfen, doch Selbsthilfe ist die beste Hilfe. Im Zuge der immer größer werdenden Internetvermittlungen, sehe ich keinen Bedarf an solchen Vereinen.
Einen Aspekt einer Vermarktung der Insel Usedom, der ich nicht zuzustimmen kann, gibt es noch. Das Gejammer derer die sich über eine überfüllte Insel und in dem Zusammenhang Staugeplagten Strassen, habe ich noch im Ohr. Wieso sollte noch mehr Werbung für diese Insel gemacht werden, wenn sie jetzt schon überfüllt ist. Von einem Baustop war die Rede. Bürgermeister, Amtsvorsteher gaben Statements in den Zeitungen. Was für ein Palaver. Von einer besseren Infrastruktur. Sanfter Tourismus, das ich nicht lache. In den Orten Zinnowitz, Bansin, Heringsdorf und Ahlbeck ist davon nichts zu spüren. Dichtes Gedränge auf den Straßen, überfüllte Parkplätze und Politessen, die Knöllchen verteilen. Verärgerte Urlauber, die dann lieber wo anders hin fahren.
Bevor noch mehr Werbung gemacht wird, sollte doch erst einmal untersucht werden, wie viel Urlauber diese Insel überhaupt verträgt und welche Möglichkeiten es gibt, Urlauber in der Vor- Nachsaison sowie im Winter auf diese Insel zu locken. Billige Unterkünfte allein locken keinen Urlauber. Natur, die noch einigermaßen erhalten ist, reicht auch nicht aus. Kulturelle Angebote sind Mangelware. Dafür wird aber Kurtaxe kassiert und das in manchen Ortschaften nicht zu knapp. Fremdenverkehrsabgabe, eine Abgabe, die mancherorts wieder abgeschafft wird, da sie nur zum Zwecke der Werbung benutzt werden darf und in vielen Orten keiner weis wie.


Steffan Brandenburg


Holzauge sei wachsam

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zuletzt bearbeitet 08.03.2012 | Top

   

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