Locker, fluffig, leicht

#1 von T4[666] , 22.11.2013 08:20

Locker, fluffig, leicht mit ein paar klitzekleinen grauen Wolken die am Horizont zu sehen waren.

So, oder so ähnlich muss man sich die Bauausschusssitzung von gestern vorstellen. Ein souverän agierender Ausschussvorsitzender der jeder Zeit die Lage im Griff hatte. Ein Ausschuss der lebhaft und konstruktiv diskutierte und vor allem, die die erschienenen Bürger mit einbezog.
Ob es nun am fehlen des Bürgermeisters lag oder aber am fehlen des Herrn Wagenbreth?
Ersteres denke ich, ist wohl eher zutreffend. Man merkte den Mitgliedern des Bauausschusses an, dass ihnen eine große Last von den Schultern genommen war. Dass ein Herr Schimanski unentschuldigt nicht anwesend war, wurde zwar bemerkt, viel aber weiter nicht ins Gewicht da Frau Spliht als Gast anwesend und somit seinen Part voll und ganz ausfüllte. Obwohl Frau Splith in dieser Sitzung mehr sagte als Herr Schimanski in allen Sitzungen davor.
Die Bürgersprechzeit, Einwohnerfragestunde oder wie man es sonst noch nennen darf, führte zu einer sehr lebhaften Unterhaltung. Grund hierfür war das Urteil vom Verwaltungsgericht über das Betreiben von Ferienwohnungen innerhalb der Wohngebiete. Im Fokus stand hier das Wohngebiet Am Walde (Schuldenviertel). Ursachenforschung wurde betrieben und die Trixerei eines der Bauherren erörtert. Im Endeffekt kam aber auch hier wieder nichts bei rum, denn man ist auf die Hilfe des Amtes angewiesen und die haben anscheinend schon etwas unternommen. Warten wir es ab.
Ein par Dinge, die in der vorherigen Sitzung zur Sprache kamen, wurden noch einmal angesprochen.
Vorflutverhältnisse – nix neues zu erfahren
Wie viel Wohnraum benötigt wird – ging im allgemeinen Diskussionsstress unter
Zweiter Funkmast innerhalb Trassenheides – hier will man noch Verhandeln
Gehweg zur Klinik – es wird über einen virtuellen Gehweg nachgedacht
Rad und Gehwegspromenade nach Zinnowitz – keine Infos
Radweg zum Strand – es wird noch eine Begehung stattfinden in der die Unzulänglichkeiten besprochen werden sollen
Andreaskreuze auf dem Radweg zum Strand – Telefonat mit der UBB hat ergeben, das diese Aktion ca. 30 000€ kosten würde und ein Planungsbüro mit einbezogen werden muss. Der Einwurf, das man Fördergelder beantragen kann und dann ca. 1200€ auf die Gemeinde zukommen, wurde mit der Bemerkung „Wir haben doch fast kein Geld mehr“ ins Abseits getan.
Ich will jetzt nicht auf die alten Kamellen rummreiten, aber wie sagt der Volksmund?
„Spare in der Zeit, so hast du in der Not.“
Einige Ausgaben in der früheren Zeit, hätten sicher nicht sein müssen.

In diesem Sinne, auf zur nächsten GV Sitzung die am 18.12, stattfindet.

Kleine Begebenheit noch am Rande.
Zum Bau eines Blockheizkraftwerkes am Friesenhof, haben wir als Zuschauer auch mit Ja abgestimmt, was zur allgemeinen Erheiterung des Bauausschusses führte.
Ja, warum denn nicht?


Holzauge sei wachsam

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