Die Possen als Schlaumeier Teil 4

#1 von T4[666] , 15.09.2012 11:48

Ein wichtiges Thema für uns ist Bauen und Wohnen in Trassenheide

Jeder der in unserem schönen Ort wohnen möchte, sollte auch die Gelegenheit bekommen dies zu tun. Speziell ist dies für den Bereich Birkenhain zu überdenken. Wobei bezahlbarer Wohnraum für Jugendliche und junge Familien im Vordergrund stehen sollten.
Bettenburgen wie die Seeklause oder Waldhof wollen wir nicht.

Der Birkenhain:

Jeder der dort ein Grundstück besitzt, sollte auch das Recht haben, dort seinen Hauptwohnsitz anzumelden. Ob dies durch die Vergabe eines Sondernutzungswohnrecht oder der Veränderung des bestehenden B-Planes geschieht, muss noch untersucht und diskutiert werden.

Um eine Überarbeitung des bestehenden B-Planes werden auch wir nicht herum kommen.
Zwingend erforderlich ist hierfür eine Begehung und somit eine Bestandsaufnahme durch den Bauausschuss in Zusammenarbeit mit einem Planungsbüro.

Wichtig hierbei ist der einheitliche Wille der Grundstücksinhaber des Birkenhains.

Den jetzigen Zustand können wir nur ablehnen. Es kann nicht sein, dass durch die Gemeindevertretung, einem das Wohnrecht und sogar das Gewerberecht erteilt und denen die dort schon viele Jahre wohnen, das Wohnrecht entzogen wird.

Bezahlbarer Wohnraum:

Hier ist die Gemeinde in die Pflicht zu nehmen. Eine zunehmende Vergreisung ist mit der Schaffung bezahlbaren Wohnraums für Jugendliche und junge Familien entgegen zu wirken.
Konkret könnte es so aussehen, dass den zukünftigen Bauherren dieser Gemeinde aufgetragen wird, dass einen gewissen Prozentsatz an solchen Wohnraum zu schaffen ist.
Weiterhin würden wir den von Herrn Schwarze einmal ins Auge gefassten Bürokomplex des MBT wieder aktivieren. Der Abkauf sollte sich eigentlich nicht als schwierig herausstellen.
Um und Ausbaumaßnahmen könnten von den Jugendlichen mit Unterstützung der Gemeinde selbst vorgenommen werden. Was sich wiederum in den zu bezahlenden Mieten niederschlagen würde.

Bauen in Trassenheide:

Es wird keiner etwas dagegen haben, wenn ein privater Häuslebauer ein oder zwei Ferienwohnungen in seinem Haus integriert. Bettenburgen wie sie zur Zeit in Karlshagen (Dünenresidenz) und Peenemünde entstehen, werden von uns grundsätzlich abgelehnt.
Bevorzugt werden Investoren die ihren Wohnsitz möglichst im Ort oder Umgebung haben.
Der Entwicklung dieser Bettenburgen in Karlshagen und Peenemünde muss ein Riegel vorgeschoben werden. Die Verkehrsbedingte Belastung innerhalb der Gemeinde Trassenheide ist durch das HTM (Historisch Technisches Museum) enorm hoch und wird durch den Bau von noch mehr Bettenburgen weiterhin zunehmen.

Weiterhin sollte beachtet werden, dass Einheimische in Ihrer Bautätigkeit bevorzugt behandelt werden sollten. Dies sollte aber immer in den rechtlichen Normen betrachtet werden. Wichtig ist für uns, Neubauten die für die Erschaffung von Wohnungen geplant sind, in den Fordergrund zu stellen.

Gewerbeentwicklung:

Zur Zeit gibt es in Trassenheide 2 Gewerbegebiete. Wobei das Gewerbegebiet am Bahnhof schon jetzt an seine Grenzen stößt und somit kaum noch Erweiterungsfähig ist.
Das Gewerbegebiet der ehemaligen Firma MBT könnte zum weiteren Standorte für Kleingewerbe entwickelt werden. Ansiedelungen von kleinen Baufirmen, Lagerflächen oder andere Flächen und Unterstellmöglichkeiten für Kleingewerbe sind dort vorhanden.
Überlegenswert ist, ob dort ein neuer Stützpunkt für die Trassenheider Feuerwehr eingerichtet werden sollte.
Der Bauhof des Eigenbetriebes der Gemeinde Trassenheide könnte dort auch einen Standort erhalten.

Einer gewerblichen Entwicklung am Strand von Trassenheide werden wir nichts in den Weg stellen. Alles was den Urlauber nützt, nützt auch diesem Ort.

Energieentwicklung:

Angesichts der Tatsache das es in Deutschland und auch in MV schon mehrere Gemeinden gibt die sich von den großen Stromkonzernen unabhängig machten, sollte auch dieser Ort versuchen eine eigene Energieversorgung auf die Beine zu stellen. Anbieten würden sich Solaranlagen die auf den Dächern in den Gewerbegebieten montiert werden. Weiterhin würde die Möglichkeit bestehen diese Anlagen auch innerhalb des Ortes zu installieren. Größere Dachflächen so wie Dachflächen von Privaten Häusern bieten sich regelrecht hierzu an.
Eine weitere Möglichkeit zur Energieerzeugung wird von uns in der Anschaffung einer Biogaskraftanlage gesehen.
Ob in Trassenheide eine Energiegewinnung durch Erdwärme möglich ist, muss natürlich noch untersucht werden.

Entwicklung der Feuerwehr:

Wie oben schon einmal angeführt, sollte darüber nachgedacht werden, die Feuerwehr aus dem Ort heraus zu nehmen. Hintergrund ist die ständige Erweiterung des Ortes. Dies hat zu Folge, dass die Technik der Feuerwehr auch weiter entwickelt werden muss. Das heißt, dass sie größere Fahrzeuge und bessere Löschtechnik anschaffen muss. Hierfür ist das alte Gebäude nicht geeignet.

Um aber eine ständige Einsatzbereitschaft gewährleisten zu können, sollten entweder Mehr Feuerwehrleute im Eigenbetrieb Kurverwaltung beschäftigt werden oder die Mitarbeiter des Eigenbetriebes eine Ausbildung als Feuerwehrmann absolvieren.


Holzauge sei wachsam

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