Vorläufige Wahlergebnisse

#1 von T4[666] , 28.05.2014 12:23






Vorläufig?

Nach dem Wahlgesetz kann gegen die Wahlergebnisse jeder Bürger sein Veto einreichen.
Das heißet das er von seinem Einspruchsrecht bis 14 Tage nach der Wahl gebrauch machen kann. Dieses muss schriftlich erfolgen und eine plausibele Begründung besitzen.

Ein Grund währe zum Beispiel, wenn der Bürgermeister innerhalb einer von der Gemeinde organisierten Veranstaltung Wahlwerbung für sich oder seiner Wählervereinigung betreibt.

Peeneecho vom 14.Mai 2014

Miteinander fröhlich - füreinander da
Gern treffen sich die Senioren aus Trassenheide zu geselligem Beisammensein, zu dem ihre Gemeinde einlädt. Alles bestens organisiert hatte kürzlich Christel Meier im „Friesenhof“. Als Überraschungsgast spielte Jürgen Meyer auf dem Akkordeon Lieder von der Küste, die zum Mitsingen und Schunkeln einluden und durch
kleine humorvolle Geschichten ergänzt wurden.
Bürgermeister Dirk Schwarze lobte zur Eröffnung die Lebendigkeit und den Zusammenhalt der Senioren. Etwa 300 Einwohner der Gemeinde sind über 65 Jahre alt, ein Grund,auch bei allen zukünftigen Planungen der Altersstruktur in Trassenheide große Aufmerksamkeit zu schenken.


„Unser Ostseebad ist vorzeigbar, bei uns wird viel organisiert. Wir
freuen uns, wenn sich Einwohner und Gäste bei uns wohl fühlen.
Im nächsten Jahr wollen wir die Bürgersteige so verändern, dass
man bequem mit dem Rollator fahren kann“, betonte der Bürgermeister.

Zu einem regen Gedankenaustausch kommt es jeweils donnerstags
im Haus des Gastes. Hier treffen sich Senioren mit Adelheid Splieth
oder anderen Gemeindevertretern . Sie erfahren die Vorhaben
und Sorgen der Gemeinde, können aber auch selbst ihre Gedanken und Probleme nennen. „Geplant sind Krankenbesuche zu Hause oder im Krankenhaus.
Besonders zu unseren allein lebenden Senioren wollen wir engen
Kontakt halten“, erzählt Christel Meier. „Einen kleinen Frieseursalon haben wir jetzt auch im Ort.“


Und so weiß die fröhliche Runde der 70 Seniorinnen und Senioren
im „Friesenhof“ sich gut betreut, wenn mal Sorgen an die Tür klopfen.
Auch Evelin Neufert und Annegret Ehmke treffen sich gern bei den
Seniorennachmittagen. Schon in der Schulzeit waren sie Freundinnen und noch heute haben sich die beiden 81 - jährigen sich viel zu erzählen. „Schön, dass hier so viel für uns getan wird“, sind sich beide einig und freuen sich auf den nächsten Ausflug nach
Christiansberg am 22.Mai.

Ups, wo kommt das denn her?


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RE: Vorläufige Wahlergebnisse

#2 von Mister T , 29.05.2014 02:18

Tja....was ich dazu zu sagen habe, hatte ich bereits erläutert.


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RE: Vorläufige Wahlergebnisse

#3 von T4[666] , 29.05.2014 10:06

Alkohol macht aus den Menschen kranke und gebrechliche Wesen.
Drogen sind da nicht anders. Obwohl ein wenig Hasch schadet laut meinem Lieblingsdock überhaupt nicht.
Doch dass 4 Stückchen Kuchen und ein paar Tassen Kaffee die gleiche Wirkung wie Christel Map haben, war mir noch nicht bekannt. Anscheinend hat dies mit einem imaginären Zersetzungsprozess des Hirnwassers, der im laufe des Lebens eines Menschen fortschreitet, zu tun.
Dessen Reaktion auf Kaffee und Kuchen ist schon verherend.


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RE: Vorläufige Wahlergebnisse

#4 von Mister T , 30.05.2014 07:01

gemischt mit einem schleimigen Sprachgebrauch von Dirk und Co. und der Ja-sage-Cocktail ist fertig.


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RE: Vorläufige Wahlergebnisse

#5 von T4[666] , 31.05.2014 15:44

Für den Statistiker unter uns.

Welche Seltsamitäten und Auffälligkeiten gab und gibt es zu dieser Wahl?

die Wahl in Trassenheide ist ja nun gelaufen und das Ergebnis ist für mich persönlich zufrieden stellend.
Jetzt nach der Wahl und in Augenscheinnahme der Wahlergebnisse, die auf der Internetseite des Amtes Usedom Nord zu sehen sind, wundere ich mich aber über die Angaben der Wahlberechtigten.
Zur Wahl 2004 lebten 958 Einwohner in Trassenheide. Hiervon waren 814 Wahlberechtigt.
Zur Wahl 2009 lebten 909 Einwohner in Trassenheide. Hiervon waren 820 Wahlberechtigt.
Zur Wahl 2014 lebten 931 Einwohner in Trassenheide. Hiervon waren 820 Wahlberechtigt.

Auffällig hieran ist, obwohl sich die Anzahl der Einwohner vom Jahre 2009 bis 2014 um 21 Personen erhöhte, ist die Zahl der Wahlberechtigten gleich geblieben.

Um hinter dieses Geheimnis zu kommen, versuchte ich über das Landesamt für Statistik Klärung zu finden. Leider verwirrten mich die dort angegebenen Einwohnerzahlen im Vergleich mit den Einwohnerzahlen auf den Wahlergebnisblättern.
Laut Statistik lebten im Jahre 2004, 958 Einwohner in Trassenheide. Was mit den Angaben auf den Wahlergebnisblättern übereinstimmt.

Im Wahljahr 2009 hingegen lebten laut Statistik 948 Einwohner in Trassenheide, wogegen nach den Wahlergebnisblättern nur 909 Einwohner gemeldet waren. Wie nun ein Unterschied von 39 Einwohnern zu Stande kommen kann, ist mir nicht schlüssig.

Auch ist ein Unterschied der Angaben für das Wahljahr 2014 zu bemerken. Nach den Angaben des Landesamtes für Statistik lebten am 30.06.2013 893 Einwohner in Trassenheide.
Am 25.05.2014, also nicht einmal ein Jahr später, sollen es 931 Einwohner sein. Das sind 28 Einwohner die innerhalb von 11 Monaten zugezogen sein sollen, was angesichts der geringen Bautätigkeit und der noch geringeren Geburtenrate innerhalb dieser Gemeinde kaum möglich ist.

Völlig unwissend bin ich über den Vorgang der Stimmabgabe zur Wahl, vor dem Wahltermin und außerhalb des eigenen Wahlkreises. Selbst nach dem intensivsten Studium des kommunalen Wahlgesetzes, blieb die genaue Vorgehensweise zum Hergang eines solchen Wahlvorganges für mich nicht erkennbar.

Eine letzte Auffälligkeit die ich bei der Kontrolle der Wahlergebnisblätter bemerkte ist, das zur Wahl der Gemeindevertreter insgesamt 562 Wahlzettel in der Urne zu finden waren.
Wobei in der Urne zur Stimmabgabe zur Bürgermeisterwahl nur 551 Wahlzettel zu finden waren. Wie es zu dieser Differenz kommen kann, ist für mich nicht nachvollziehbar.


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RE: Vorläufige Wahlergebnisse

#6 von Mister T , 01.06.2014 12:33

ungültige Stimmen ?


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RE: Vorläufige Wahlergebnisse

#7 von T4[666] , 02.06.2014 10:58

Auf der Internetseite "Amt Usedom Nord" kann man jetzt die Ergebnisse der Wahlen betrachten.

Somit klären sich die fehlenden Stimmen der Bürgermeisterwahl auch auf.



Auch die endgültige Sitzverteilung steht jetzt fest.



Wer Probelme hat mit der Berechnung, hier die genaue Beschreibung.

Hare-Niemeyer-Verfahren

Bei diesem nach dem Engländer T.Hare (1806-1891) und dem deutschen Mathematiker Horst Niemeyer (*1931) benannten Verfahren wird zur Errechnung der Sitzezahl zunächst die Stimmenzahl der einzelnen Parteien (sofern sie die Fünfprozentklausel überwunden haben) mit den zu vergebenden Parlamentssitzen multipliziert und das Produkt durch die Gesamtzahl der Stimmen aller Parteien geteilt; die dabei verbleibenden Restsitze werden in der Reihenfolge der höchsten Zahlen hinter dem Komma an die Parteien vergeben.

Dieses Verfahren löste das d'Hondtsche Verfahren seit 1985 fast überall in der Bundesrepublik Deutschland ab.

Nach meinen Informationen soll die Konstitoirende Sitzung am 23.06.2014 durchgeführt werden.
Gespannt können wir sein, wer nun welchen Posten für sich in Anspruch nehmen möchte und was aus den Versprechen der Mitglieder des AfT so wie BfT wird.
Ob ich dann noch im Bauausschuss sitzen werde?
Ich bezweifel es.


Holzauge sei wachsam

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